Ratgeber · 9. Oktober 2026 · 3 Min. Lesezeit
Was kostet eine Website 2026? Kosten, Faktoren und realistische Budgets
Wovon die Kosten einer Unternehmenswebsite abhängen, welche Budgets realistisch sind und wie Sie Angebote richtig vergleichen – ein Ratgeber aus Landshut.
Die ehrliche Antwort auf die Frage nach dem Preis einer Website lautet: Es kommt darauf an. Das klingt ausweichend, ist aber der wichtigste Satz dieses Artikels. Denn zwei Websites, die auf den ersten Blick gleich aussehen, können sich in Aufwand, Qualität und Folgekosten um ein Vielfaches unterscheiden. Hier erfahren Sie, welche Faktoren den Preis bestimmen – und wie Sie Angebote so vergleichen, dass Sie am Ende nicht doppelt zahlen.
Die fünf Faktoren, die den Preis bestimmen
1. Umfang und Struktur
Die Anzahl der Unterseiten ist der offensichtlichste Kostentreiber, aber nicht der wichtigste. Entscheidend ist, wie unterschiedlich die Seiten sind. Zehn Leistungsseiten mit gleichem Aufbau sind schneller umgesetzt als vier Seiten, die jeweils eigene Layouts, Formulare oder Rechner brauchen.
2. Design: Vorlage oder individuell
Eine angepasste Vorlage ist günstig und schnell. Ein individuelles Design beginnt dagegen mit Ihrer Marke, Ihren Kunden und Ihren Zielen. Es braucht Konzeption, Entwürfe und Abstimmung – und genau das macht später den Unterschied, ob Besucher Vertrauen fassen oder weiterklicken.
3. Technik und Plattform
Ob WordPress, ein Baukasten wie Wix oder eine individuell entwickelte Lösung: Jede Plattform hat ihre Stärken. Baukästen sind schnell und selbst pflegbar, individuelle Entwicklung ist schneller, sicherer und unbegrenzt erweiterbar. Die richtige Wahl hängt davon ab, was die Website in drei Jahren können soll – nicht nur heute.
4. Inhalte
Texte, Fotos und Videos werden oft unterschätzt. Wenn Inhalte fehlen, verzögert sich jedes Projekt. Professionelle Texte, die zugleich für Suchmaschinen optimiert sind, und eigene Fotos statt Stockbildern sind eine der besten Investitionen in eine Website.
5. Funktionen und Anbindungen
Terminbuchung, Mehrsprachigkeit, Kundenbereich, Shop oder die Anbindung an CRM und Warenwirtschaft: Jede Funktion bringt eigene Anforderungen an Entwicklung, Datenschutz und Wartung mit.
Realistische Budgets im Überblick
Die folgenden Spannen sind Orientierungswerte aus dem deutschen Markt, keine Angebote:
- Kleine Unternehmensseite mit bis zu fünf Seiten auf Basis eines Baukastens: niedriger vierstelliger Bereich.
- Individuell gestaltete Unternehmenswebsite mit Konzept, Texten und SEO-Grundlagen: mittlerer vierstelliger bis niedriger fünfstelliger Bereich.
- Website mit Funktionen wie Buchung, Kundenbereich oder Schnittstellen: ab dem niedrigen fünfstelligen Bereich.
- Web-Apps und Portale werden individuell kalkuliert, weil Umfang und Anforderungen stark variieren.
Hinzu kommen laufende Kosten für Hosting, Domain, Wartung und Weiterentwicklung. Seriöse Anbieter nennen diese Positionen von Anfang an.
So vergleichen Sie Angebote richtig
Ein günstiges Angebot ist nur dann günstig, wenn es dasselbe enthält wie ein teures. Achten Sie auf diese Punkte:
- Was ist im Preis enthalten? Konzeption, Texte, Bilder, SEO, Datenschutz, Einweisung?
- Wem gehört die Website? Bekommen Sie Zugang zu Code, Inhalten und Domain?
- Was passiert nach dem Launch? Gibt es eine Anpassungsgarantie, Wartung und einen festen Ansprechpartner?
- Wie schnell ist die Website? Fragen Sie nach Ladezeiten und Lighthouse-Werten bestehender Projekte.
- Wie wird abgerechnet? Festpreis mit klarem Umfang schützt beide Seiten vor Überraschungen.
Unser Ansatz
Bei Dirnberger & Söhne gibt es nach einem kurzen Gespräch ein Angebot mit Festpreis und klar beschriebenem Umfang. Für Websites bieten wir drei Pakete als Orientierung an – Start, Business und Partner –, Apps und Software kalkulieren wir individuell. Wenn Sie wissen möchten, was Ihr Vorhaben kostet, beschreiben Sie es uns in zwei Minuten über die Projektanfrage.
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